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Christina
Jablonski
Im Namen aller Schüler, Eltern, Freunde und Mitarbeiter des Vereins (mit Schule und Kindergarten) möchten wir Christina Jablonski aus der 12. Klasse ganz herzlich zu ihrem großartigen 1. Platz bei „Jugend forscht“ im Fach Biologie gratulieren. Nein, sie begnügte sich nicht mit dem Sieg beim Regionalwettbewerb, sie gewann auch im ganzen Land Baden-Württemberg! Wenn Sie diese
Zeilen lesen, fand bereits der Bundeswettbewerb statt - ob sie dort auch
noch gewinnen konnte? Doch auch ohne diesen letzten Gipfel ist es eine
phantastische Sache im Land der Dichter und Denker, von Hightech und
Spitzentechnologie einen solchen Preis zu erhalten. Doch wundert dies
nicht, denn das Thema ist interessant und gediegen durchgearbeitet.
Eigentlich war ja „nur“ eine ganz normale von Herrn Dr. Burkhardt
betreute Jahresarbeit geplant, doch entwickelte sie sich durch
Christinas Engagement und Geschick zu diesem Glanzstück. Lesen Sie
Christinas eigene Einführung: „Wer passt zu wem und warum? Eine Frau betritt den Raum und setzt sich an einen Tisch, auf dem sieben Kartons mit verschwitzten Männerhemden stehen. Sie hebt jeden einzelnen an die Nase und riecht gründlich an einem Loch in der Oberseite. Eine zweit Frau tritt ein, die Prozedur wiederholt sich. Dieser
Versuch wurde von Claus Wedekind, Biologe an der Universität Bern,
durchgeführt. Er kam zu dem Ergebnis, dass Frauen den Geruch von
Männern am attraktivsten fanden, deren MHC-Immungene (Major-Histiocompatibility-Complex)
sich von den ihren am stärksten unterschieden. Warum? Laut Wedekind
liegt es daran, dass bei Paaren mit gegensätzlichen MHC-Genen die
Wahrscheinlichkeit, gesunde Nachkommen zu bekommen, größer ist. Je
größer die Diversität der MHC-Gene ist, die ein Kind von seinen
Eltern erbt, desto wirksamer kann es Erreger abwehren. Sind Sie neugierig geworden? Sprechen Sie die Autorin an. |